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Musk und Brinkhaus loben Zusammenarbeit im Antiviruskampf

Unions-Fraktionschef Ralph Brinkhaus und Tesla-Chef Elon Musk haben sich zufrieden über eine neue deutsch-amerikanische Zusammenarbeit beim Antivirenkampf geäußert.

“Die internationale Vernetzung ist wichtig”, sagte Brinkhaus am Mittwoch zu einer Kooperation des Tübinger Unternehmen Curevac mit der Tesla-Tochter Grohmann. Brinkhaus hatte Musk am Rande der Klausurtagung der CDU/CSU-Bundestagsfraktion in Berlin empfangen. Musk traf dort auch mit Wirtschaftsminister Peter Altmaier, Gesundheitsminister Jens Spahn und Forschungsministerin Anja Karliczek zusammen.

Aus Teilnehmerkreisen hieß es danach, Musk und Altmaier, die sich seit 2014 kennen, hätten rund eine Stunde gesprochen. Es sei nicht um bestimmte Forderungen des Tesla-Chefs, sondern die Entwicklung von Großprojekten in Deutschland insgesamt gegangen. Musk lässt in der Nähe von Berlin das erste große Tesla-Werk für die Produktion von Elektroautos errichten. “Darüber hinaus ging es um die Einschätzung bestimmter globaler Entwicklungen in wichtigen Bereichen”, hieß es weiter. Details wurden nicht genannt. Der Tesla-Chef traf nicht mit Kanzlerin Angela Merkel zusammen, die ebenfalls an der Klausurtagung teilgenommen hatte.

Musk hatte am Dienstagabend das Biotech-Unternehmen Curevac in Tübingen besucht, das auch an einem Corona-Impfstoff forscht. Zu Spekulationen, dass Tesla sich an Curevac beteiligen wolle, äußerte sich Curevac-Chef Franz-Werner Haas in Berlin nicht. Haas und Musk präsentierten in Berlin einen sogenannten RNA-Printer, mit dem künftig Antiviren automatisiert und damit wesentlich schnell produziert werden sollen als bisher. Musk sprach von einer “revolutionären Technologie”, die die Tesla-Tochter Grohmann zusammen mit dem Tübinger Biotechkonzern Curevac entwickele. “Letztlich wird dies wie eine Computerprogrammierung von Zellen”, sagte Musk. Auch Curevac-Chef Haas lobte die Zusammenarbeit. Ohne die Automatisierungstechnik der Tesla-Tochter habe man nicht vorankommen können, sagte er zu Reuters.

Reuters

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