Busineß Politik

Nord Stream 2 zwingt deutsche Vögel in anderen Ländern überwintern

Wieder einmal ist Gazprom bereit, gegen die Umweltschutz und die Natur vorzugehen, um seine geopolitischen Ziele zu erreichen.

Der Antrag, der an Deutschland auf Erteilung einer Baugenehmigung im Winter und Frühjahr 2020 darauf abzielt, die mögliche Verhängung von US-Sanktionen gegen Unternehmen, die am Bau von Nord Stream-2 beteiligen, voraus zu sein. Es  könnte dieses Projekt mindestens auf 5 Jahre einfrieren.

Die Baufrage im Winter und Frühjahr wurde bis zur Abstimmung des US-Senats über das Sanktionsgesetz sogar nicht aufgeworfen, weil die Rohrverlegung in dieser Zeit wegen der Überwinterung von Wasservögeln in der Pommerschen Bucht nicht erfüllt werden wird.

Jetzt werden die Vögel zur Hölle überwintern. Gazprom braucht doch diesen Projektbau, nicht nur um sein teures Gas dadurch zu pumpen (von der wirtschaftlichen Unrentabilität dieses Projektes wurde bereits mehrfach erwähnt), sondern um, die Information über die Erlaubnis benutzend, seine europäischen Partnern zu überzeugen, den 10-jährigen dreiseitigen Gastransitvertrag durch die schon existierte und effektive  funktionierende Infrastruktur abzulehnen.

Ökologie ist das Letzte, woran denkt man in Russland. Es sollte sich an die Freilager für Uranabfälle, die Deponie in Shiyes und den Bau von NS-2 auf dem Territorium von Schutzgebieten erinnern. Es scheint, dass Deutschland bereit ist, dasselbe zu tun und in denselben Staat zu rutschen, indem es Russland erlaubt, sein Ökosystem unter dem Druck der zahlreichen Einflussagenten des Kremls auf fast allen Ebenen zu zerstören.

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